Band 
Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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aus dem natürliche» Boden <sf g r der Krone oder Kappe de, aus der äussern. *tPschung e, f, g, der innern zö&ghung, c d, und der eigentlichen nammberme b c,worauf die strafse angelegt wird. Eine solche Damm - strafse mufs nun dergestalt ange-legt werden, a) dafs ihre Oberfläche bc stets vier schuh “ über dem Quellwasser liege»b) Ihr Zug mufs so bestimmt seyn, dafs sie, im Fall dieselbe längs einem Flusse geht,,in dem Bug solcher Flufskriimmen — die für den Lauf des Flusses nachtheilig sind,,das ist Eisstopfungen verursachen, mithin den Lauf des Flusses stören, Sandbänkeund Inseln, ja auch ueberschwemmungen hervorbringen — nicht hineingelegt werde.

Zur Vermeidung aller Wiederholung verweise ich den Leser: wegen der Hohe,Böschung und der Entfernung des Dammes vom jenseitigen hohen Ufer oder demgegenüber liegendem Damme, der Aufführung der strafsendämme, der Coinpressionder Erde und den Rücksichten, welche dabey eintreten, auf die im I. Bande abge»handelte Deichbaukunde.

Ist dann der gesammte Dammkörper ahbmcdef und g Fig. 31. T. 121. vollendet,so wird darauf, wie das Profil zeigt, entweder eine Bruchstein-, oder Kies - strafse benämlich hinter dem, den Strom abhaltenden Damm cd eg aufgeführt. Das Banketb n mufs auch aufgekarret seyn, weil es dem Körper des Fahrweges zum Widerlagerdient, und zwar, nachdem vorher der strafse ein kleiner Abhang von c nach b ge-geben ist, weil bey e ein Graben überflüssig wird, da die Böschung ed eine solchekleine Fläche ist, dafs sich darauf nicht viel Wasser sammeln oder abfliefsen kann»Damit dieses wenige wasser nicht in den strafsenkörper eindringe, so ist es gut,den Raum rn e zwischen dem Fahrwege und dem eigentlichen Damme, mit kleinernSteinen, und wären es auch nur Kiesel, zu pflastern.

l6. Auch ein Damm anderer Art, auf dessen Krone oder Gipfel die strafseangelegt werden soll, wie es die fünfte Figur zeigt; wird nach den im II. Bandeund den im ersten Bande gemachten Vorschriften des Deichbaues aufgeführt. Zur si-,cherheit gegen das Umwerfen werden auf den zwey Böschungen rappeln oder wei-den gepflanzt, und der Fufs des Dammes wird gegen des Stromes Angriff mit einemraschinenwerk gedeckt. Auch kann auf solchem Damme , je nach der Beschaffenheit

selben mit Faschineubau (aus Weiden und Pappeln, die ausschlagen) auf, und bewerfe blas dieäufsere-Böschung mit Erde, damit das Fasclunenholz darunter hervorwachse. Die aus Fasclvi«nenbau bestehenden Dämme, in deren Inneres das Beschwerungs-Material doppelt und dreyfachso hoch, als bey Flufsbauwerkcn aufgeschüttet werden kann, können’ auch mit Vorthei! daselbstlängs Flüssen angelegt werden, wo man nichts als Sand in der Nähe hat, und überhaupt da,•wo die Dämme den- Strom bis zur untern Wasterhöhe beschränken sollen, .und worüber derhöhere Strom bis zu den hohen Dämmen steigt. Man sehe hierüber die Maximen des Flufs-und Deichbaues im I. Bande und den III. Band Seite 186. Endlich bann die Erhöhung allerDämme aus Faschinenbau bestehen, wo an guter Deicherde Mangel ist; nur mufs derselbe stetsaus grünen die Blätter vcrlohrncn Weiden - und Pappelholz, und vom November bis Mitte Aprilaasgelührt werden, damit das II-olz nilit faule. Einige Jahre später wird man die fernere Erhö-hung mit Dammerde vornehmen.

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I,II. Band.