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VIERTES BUCH.
ihm enthalten. Nach glücklicher prakiischer Thätigkeit wurdeer Obrrsladtarzt und später Mitglied des Kleinen Käthes.Man verdankt ihm die Biographie’n von H. G. Heidegger,
G. Sulzer u. A. und die in die meisten lebenden Sprachenübersetzte und in vielen Ausgaben erschienene Schrift DieWirlhschaft eines philos. Bauers (Kleinjogg) >). — Eben soverdient machte sich sein Kruder Salomon Hirzel (1727-1818), der, nach in Halle vollendeten Studien, sich in Zürich dem Staatsdienst widmete und bis 1798 die Seckelmeister-strlle verwaltete. Er war mit Iselin Stifter der Helvetischenoder Schinznacher Gesellschaft und Verfasser der Zürcheri-schen Jahrbücher, 1 Yol. u. a. historischer Arbeiten, so wieder Topographien des Thurgaus und Kelleramtes.
Christ. Salomon Scliinz (1734-1784}, Med. Dr.Er studirte in Tübingen und Leyden, wo er auch promovirle.Nach seiner Kuckkehr, 1756, von dreijährigen akademischenReisen, widmete er sich, so weit eine starke medicinischePraxis es zuliess, nalurhistorischcn Studien, nahm eifrigTlieil an der Pflege des botanischen Gartens, beschäftigtesich mit Entomologie, übernahm die Secrelärstelle der Phy-sikalischen Gesellschaft und trat, nach dem Rücktritt vonJohann Gessuer, in seine Stelle ein als Chorherr und Pro-fessor der Physik und Mathematik. Seine w ichtigeren Schriftensind botanischen Inhalts : Anleitung zur P/lanzenkennlniss,mit IOO iIIuni. Tafeln, Zürich 1771, fol.; Erster Grundrissder Krüuterwissenschaft aus den charakt. Pflanzentabellendes Dr. Juh. Gessuer gezeichnet, Zürich 1775, fol., als Com-mentar zu J. Gessners phytogr. Tafeln; ausserdem: DieBeise auf den Velliherg im Juni 1774; Dissertatio detlineribus per Ileloeüam cum fructu faciendis, 1781-1783.
Zwei gehonte Zürcher , obgleich nicht in der Sladttwohnhaft, machten sich verdient um die Geographie undl
‘) Abh. der Naturf. Ges. I.