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Alters dahingegangen. Auch als Greis blieb er langerüstig. In seinem 68. Lebensjahre bestieg er den Mont-blanc, später noch den Galenstock, Glärnisch , Scesa-plana; im Jahre 1S82 nahm er in einem letzten BesuchAbschied von den Monte Rosa-Thälern, die er 42 Jahrefrüher zum erstenmale betreten hat. Er war nie, seitdem früher Erwähnten, ernstlich krank gewesen, hatteauch auf seinen vielen Bergfahrten keinen Unfall erlitten,als eine Armverstauchung beim Abstieg vom CampoTencia 1867. Chronische Leiden einzelner Organe undgemütliche Schmerzen, wie die lange Krankheit undder Verlust der geliebten Gattin, mit der er fast fünfzigJahre lang glücklich gelebt hatte, brachen langsam seineKraft, aber nicht seinen heitern Sinn. Und dann kamdem von seinen Angehörigen getreulich Gepflegten am14. Dezember 1890 das Ende, rasch und schmerzlos, wiewir annehmen dürfen.
Dem Schweizer Alpenklub und speciell der SektionBern desselben gehörte Studer seit den Anfängen der-selben an. Ja man darf wohl behaupten, dass ohne dieArbeiten Studers und seiner Freunde die Gründung undder rasche Aufschwung des S. A. C. nicht so möglichgewesen wäre. Aus diesem Gefühl heraus bot man ihmdie Stelle des ersten Centralpräsidenten an; er hat sie,wie Simlers Bericht sagt, «freundlich, aber bestimmt ab-gelehnt». Es gehört mit zu der schon besprochenen Be-scheidenheit Studers, dass er nicht repräsentieren zukönnen glaubte, obschon auch sein mündlicher Vortragklar und formvollendet war. Auch 1879 weigerte er sich,unter Berufung auf sein Alter, das Centralpräsidium zuübernehmen; dagegen hat er dem Centralkomitee alsVicepräsident durch Pflichttreue und Geschäftskenntnisdie trefflichsten Dienste geleistet. Der Sektion Bern hat