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Eine bedeutende Leistung war die Ersteigung desGrossen Schreckhorns über den Aiordivestgrat, welcheMM./. Slafford Anderson und Baker, A. C., mit Ulrich Almer und Aloys Pollinger JSS3 ausführten. Bei einemersten Versuch am 3. August waren Mr. Anderson undseine Führer, denen sich noch eine andere Gesellschaft an-geschlossen hatte, um 3 Uhr 20 von der Schwarzegghütteaufgebrochen, waren durch das grosse Couloir, zuerstauf dem gewöhnlichen Schreckhornweg, dann nach linksabbiegend, in 2 Stunden bis auf den obern Kastenstein-firn gestiegen, und hatten über Schneehänge, Felsen undein Couloir hinauf um 7 Uhr 30 den Nordwestgrat er-reicht, etwas oberhalb des Punktes, wo er vom Mettenberg-kamm aus sich jäh aufschwingt. 1 )er Aufstieg von hier ausschien nicht unmöglich, aber ein starker Sturm verbot denVersuch. Man kehrte um, die andere Gesellschaft direkt daszuletzt benutzte Couloir hinunter, Anderson mit seinenLeuten erst nordwärts den Hauptkamm hinunter, dannwestlich abbiegend über leichte Schneehänge zum Kasten-steinfirn und zur Hütte, die um 10 Uhr 30 erreicht wurde.
Am 7. August verliessen MM. Anderson und Bakermit den obgenannten Führern die Hütte um 3 Uhr 30 undwaren auf dem Wege, der im Abstieg benutzt wordenwar, um 7 Uhr 30 wieder aut dem schon am 3. erreich-ten Punkt am Fuss des Schreckhorns. Ungemein scharfschwingt sich von hier der Kamm in die Höhe, die Felsenwaren mit Neuschnee bedeckt und das Wetter neblig.Der Grat, obschon steil und zerrissen, war anfangs gutzu erklettern ; dann musste ein Gratabsatz umgangenwerden, durch Stufenschlagen in der östlichen Piiswand,bis eine fast messerscharfe Gratlücke mit einem 3 Fusshohen Felszahn in der Mitte erreicht war. Die Felspartiezunächst über dieser Lücke war sehr schwierig. 50—60