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I (1896) Nordalpen / Gottlieb Studer
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hinab erreichten sie eine grosse Schuttrippe und das Endederselben um 7 1 /« Uhr. Aber beim Versuch, den Berg-schrund zu überschreiten, wurden sie von der Nachtüberfallen und mussten auf einem schmalen Felsbandbivouakieren. Die Höhe war etwa 2600 m., aber dieNacht war ziemlich milde und von grossartiger Schönheit.Erst um 4/2 Uhr, als es hinreichend hell war, begannensie den Abstieg. In dem harten Eis über dem Berg-schrund mussten sie viele Stufen schlagen und kamenerst nach sieben Viertelstunden aul den Kastensteinfirn.Von diesem aus stiegen sie am rechten Ufer des grossenCouloirs über eine Gratrippe ab; später betraten sie dasCouloir selbst und kamen um 9 Uhr 30 in der Schwarz-egghütte an.

In der Zeit, während welcher die Herren Lämmerund Lorria mit soviel Ausdauer das Schreckhorn bela-gerten, gelang auch die erste Ersteigung des .Yussihorus.Dr. Emil Burckhardt , S. A. C. Basel , brach mit Christ. Jossiund Beter Schlegel am 2. August 18S5 kurz nach 4 Uhrvon der Schwarzegghütte auf und verfolgte fast 2 Stun-den lang das grosse Couloir, das unten in leidlichemZustande war, weiter oben Stufenschlagen erforderte.Trotz der frühen Morgenstunde fielen mehrfach Steine; soauch später, als sie vom Couloir nach links in die Felsen derNordwestseite sich wandten. Im Schneegestöber erreichtensie auf der Höhe der Wand (3316 m.) den obern Kasten-steinfirn, den sie direkt gegen das Nässihorn zu über-schritten. Der Bergschrund war schlecht und sie warenSteinfällen ausgesetzt. Deswegen gingen sie links undstiegen anhaltend an einer Felsrippe empor, die sie weithinauf in die Wand des Nässigrats führte. Zuletzt übereine kurze, aber recht steile Eispartie erstiegen sie um9 Uhr 50 den Kamm und erreichten in 20 Minuten nord-