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einer Neigung von 50—53°. Nach einer 2‘/astündigenHackerei erreichte man den Sattel zwischen dem KleinenFiescherhorn und einer mit dicker Schneegwächte be-deckten Nebenspitze, dem Schneedom L. Stephens, unddie Blicke fielen auf einmal in die grossen Firnrevicredes Walliser Fieschergletschers. Aher kaum hatte manden Sattel betreten, so land man sich in Wolken ein-gehüllt und ein Gewitter brach los. Doch nach vierunschädlichen 1 tonnerschlägen und einem kurzen abersehr heftigen Schneegestöber hellte sich das Wetterwieder auf und die Reisenden erblickten dicht vor sichden Gipfel des F'iescherhorns. Um 2 Uhr betrat manden höchsten Funkt, eine etwa 3 m. lange Schnee-gwächte, welche auf den senkrecht gegen Grindehvaldabfallenden F'elsen ruht, und pflanzte daselbst die ersteFahne auf. — Her Gipfel bildet, nach Fellenbergs Schil-derung, die scharfe Vereinigung zweier Kanten und fälltnordwärts in steilen Felsen, südwärts gegen den WalliserFiescherlirn in sanfter fleckenloser Schneewand ab. DieAussicht war nicht so ganz bös bestellt. Gegen Westenübersah man den flachen Hochlirn zwischen den dreiFiescherhörnern, über welchen der bestiegene Gipfel nurwenig emporragte und über dessen Rand das Gross-Fiescherhorn als schöne scharfe Felskuppe etwa 150 m,das Hinter-Fiescherhorn 120 m. hoch aulstieg. Hr. v. F'ellen-berg meint, wenn die Zeit es erlaubt hätte, so hätten sievon ihrem Standpunkte aus gemütlich auf beide andernhinüberspazieren können. Ausser den Fiescherhörnern unddem Finsteraarhorn waren die weitern Gipfel meist mit Nebelbedeckt. Aber der Anblick des Finsteraarhorns entschä-digte für alles andere durch seine prachtvoll regelmässigePyramidengestalt, die nach der Ansicht F'ellenbergs vonkeinem andern Standpunkte aus sich so vorteilhaft zeigt.