in einem Winkel zwischen 40 und ">0'' emporsteigen konnte.Gegen 0 Uhr befand man sich am Fuss eines UngeheuernSchrundcs, der vom Grünegghorn sich quer durch denSerak hinzieht und am Gross - Grünhorn den ganzenGletscher durchschneidet. .Man fand endlich eine Über-gangsstelle, musste aber jenseits die obere Wand desSchl undes hinaulhacken.
Um 0 Uhr '20 Min. war die kleine Firnmulde zwischenGrüneckhorn und Gross-Grünhorn erreicht. Nach kurzerRast begannen sie die Ersteigung der Südwestwand, diewegen der günstigen Beschaffenheit des Schnees, trotzeiner Neigung von f>2°, ohne einen einzigen Pickelhieberklommen werden konnte. Um 10 Uhr betrat man denGipfelgrat in der Nahe der Spitze. Da oben stürmte esaber, «dass einem schier Hören und Sehen verging»,und heissende Eisnadeln peitschten Hände und Gesichter.Man hielt sich daher, die lockeren, tief eingeschneitenFelsen hinansteigend, auf der geschützteren Seite unterdem Grate, und um 10 Uhr 40 Min. war der Giplel zumerstenmal von Menschenluss betreten.
Der Gipfel des Gross-Grünhorns ist, nach F'ellenbergsSchilderung, ein Grat von 60—80 Fuss Länge. Dieserist in mehrere, fast gleich hohe Türme zerschnitten,zwischen denen der Grat messerscharf wird. Der höchstePunkt ist ein mit mächtigen Hornblendefelsblöcken, be-deckter, etwa 40 Quadratfuss haltender ebener Platz, dereine elliptische Form hat und an der breitesten Stellecirka 8 Fuss breit ist.
Noch immer stürmte es in gleicher Vehemenz tort,jedoch war es keineswegs kalt und der Riesel so trocken,dass nichts haften blieb.
Hie und da fiel zwar im Gewoge sich lüftenderSchneewolken der Blick auf ungeheure Schneereviere, bald