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I (1896) Nordalpen / Gottlieb Studer
Entstehung
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284
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auf den Walliser Fiescherfirn, bald aufs Ewig-Schnee-feld, bald auf die spitze Nadel des Klein - Grünhorns,bald aul die tief unter den Reisenden liegende unansehn-liche Gratspitze des Grüneckhorns, bald auf das Finster-aarhorn; aber der Blick auf das weite Rund war ver-eitelt, und doch muss nach Felionbergs Dafürhalten dieAussicht vom Gross-Grünhorn die ventralste Gletscher-aussicht nicht nur des Berner Oberlandes , sondern dergesamten Schweizer Alpen sein.

Nachdem man, um sich zu erwärmen, ein S Fusshohes Steinmannli aufgebaut hatte, wurde um 12 Uhrwieder aufgebrochen.

Einige Kandstücke des ausgezeichneten Amphibolits(Diorits) wurden mitgenommen. An Flechten hatten sichaut dem Gipfel vorgetunden: Placodium saxicolum undversicolor.

Wegen der weichen Schneemassen wurde beim Rück-weg noch mehr Vorsicht und Sorgfalt beobachtet, alsbeim Ansteigen. Ohne Unfall erreichte man schon um2 Uhr das zurückgelasscne Gepäck und trotz des Schnee-gestöbers entschlossen sich die kühnen Wanderer, übers.Mönchjoch nach Grindelwald zurückzukehren.

Um 4'/i Uhr war das .Mönchjoch gewonnen. Wegendes argen Sturmes konnte man es auf dem Grat keineMinute aushalten. Durch drei Fuss frischen Schneeswatete man bis aufs « Bergli», dessen sonst so kletterbareGneisfelsen vor Schnee beinahe ungangbar waren. Untersteter Lawinengefahr ging es rückwärts durch die Schluchtneben den Felsen des « ßerglis » Schritt für Schritt hin-unter, dann hielt man sich rechts gegen die F'iescher-wand zu. Es musste Schrund über Schrund passiert wer-den. Die letzte, IS Fuss hohe Eiswand wurde durch einenSprung überwunden. Um S Uhr abends betrat man den