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I (1896) Nordalpen / Gottlieb Studer
Entstehung
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300
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cs galt, die Höhe der von tiefen Klüften durchbrochenenRisterrassen zu ji'ewinnen, welche sich drohend über denHäuptern der Reisenden erhoben. Hier entspann sich dererste kleine Streit zwischen Oberland und Chamonix .

I >ie Chamonixmänner schlugen den direkten Angriff des.zerklüfteten Bollwerkes vor, während Lauener sich anden südwestlichen Gletscherrand unmittelbar am Gehängedes .Mönchs halten wollte. Der erstere Vorschlag erhieltdie Zustimmung der Mehrheit und es begann nunmehrdie sehr schwierige und gefährliche Arbeit, sich durch,das Chaos von Kl litten und mächtigen Kismasscn emporzu winden. Die Gefahr wurde noch erhöht, als dieSonne anfing, die höheren Schneetelder zu bescheinen,und infolge der Wirkung der Wärme Risstücke undLawinen von den über ihnen sich erhebenden Riswällenniederzustürzen drohten. Um möglichst aus dem Bereichdieser Gefahr zu kommen, wendete man sich, auf denRat Laueners, rechts und überschritt den Gletscherparallel mit seinen Verklüftungen, bis man sich nahean den grossen Reisabstürzen des -Mönchs befand. EineArt Falte des Gletschers, welche gleichsam eine Scheide-linie zwischen zwei verschiedenen Systemen der Ver-blüffung bildete, erlaubte es, in diagonaler Richtung'sich wiederum den Felsen des Eigers zu nähern. Rs warein verhältnismässig leichter Übergang, den man indesso rasch als möglich zurücklegte. Man befand sich mittenin der erhabensten Gletscherwildnis, aber neue Hinder-nisse schienen alle bisherige Arbeit vergeblich zu machen.Blaue Eiszinnen, die oft bei der Berührung der Sonnezusammenbrachen, strebten gegen die oberen Eirnfelderempor und bildeten eine Barriere, die schwer zu erobernwar. Man folgte wieder Lauener nach dem Westrandedes Gletschers und fand einen schmalen Pfad, der zwi-