Brücke bei der Salpetersiederei. 285
serspiegel, und darüber nochmahls mit schief liegenden umfaßt. Auf diese Pfahle kom-men Holme, und auf diese wieder Balken, und zwar auf den ersten 2 Reihen Pfühlenvon den Stirnpfeilern an 12 Fuß, auf den zweiten Reihen 14 Fuß, auf den drittenReihen 16 Fuß hoch über dem niedrigsten Wafserstande. Auf diese Balken kommenStander und Widerlagssänlen zu stehen; in jede der lehtern wieder zuerst eine doppelteReihe Hängebänder, die mit einander verzahnt und verbolzt sind, und dann zweiandre einfache Hüngebander, welche auf einer Seite in diese Widerlagssänlen, und aufder andern in die ersten doppelten Hängcsänlen, wovon hernach die Rede sein wird,greifen; wobei aber außerdem in den äußern Wänden die obersten Hangebänder durch-gehen, so daß das mittelste der lehtern als Geländerholm dient. Alles dies wird durch4 doppelte Hängesäulen in jeder Wand verbunden, von denen die in den Häupternauch zugleich die Geländer umfassen. Diese doppelten Hängesäulen werden verbolzt, undzwar die langen an z Stellen, die kurzen aber nur an 2 Stellen. Um die Hängesäulengreifen wieder Zangen, welche nach der Breite der Brücke waagerecht liegen. Die Cur-ven, welche durch diesen Holzverband gebildet werden, tragen die Straßbäume, denBelag, die Geländer und das Master.
In jeder Jochweite, auf jeder Seite, und im untern Theile der Curven, wer-den zwei Strebebänder angebracht, welche sich auf der einen Seite auf die Balken undin diagonaler Richtung auf der andern Seite gegen die zweiten Hangesaulen in der mit-reisten Curve sehen, um den Seitenschub aufzuhalten.
Jeder Eisbrecher besteht aus 4 Pfählen, welche in der Richtung der Mittelliniedes Jochs geschlagen, unten mit Zangen umfaßt, und oben verholmt werden, wobeijeder Holm oder Eisbalken durch eiserne Bügelbander, welche in die Pfahle eingelassenund mit denselben verbolzt werden, und bis unter die zweite, bis zum ersten Pfahlgehende Reihe Zangen reichen, befestigt wird. Auf jede dieser zweiten Reihen Zangenwird eine Strebe gesetzt, welche oben in den äußersten Ständer unter dem Unterzugeeingezapft ist. Auf der untern Seite wird ein Pfahl in schräger Richtung eingeschlagen,durch Zangen mit den übrigen verbunden, und auf die zweite Reihe von diesen Zangeneine Strebe gescht, die eben so, wie die andre, eingezapft wird. Die Pfähle unterder Brücke selbst, und die hinter jedem Joche, werden schief und zwar auf beiden Sei-ten der Mitte der Brücke in entgegengesetzter Richtung eingeschlagen. Die in den Eis-spitzen kommen iochrecht zu stehen.