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Die Wildbäche der Alpen : eine Darstellung ihrer Ursachen, Verheerungen und Bekämpfung als Beitrag zur physischen Geographie / von F.W. Paul Lehrmann
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Obersulzbachthal hat besonders in seinem mittleren undunteren Theil diesen Character und trägt die Ache be-deutende Schuttmassen ins Thal, in welchem sie 1834ihr Bett mit einem Male 2 m. erhöhte. Ebenso ist derlni mächtigen Wasserfall ins Thal stürzende Untersulz-bach von unsäglich rauhen Wänden umgeben, die häufigubsetzen und eine reiche Geschiebeführung bedingen.^ er Habach bildet „einen einzigen Schlund“, der anmner Stelle die Kothgasse genannt wird. Grössere undkleinere Schutthalden reichen bis zum Bach herab,-A-brutschungen fanden (besonders 1593) und finden inbeträchtlicher Ausdehnung statt. Einen der grösseren^chuttkegel hat der Hollersbach gebaut und besondersW98 und 1816 an seiner Erhöhung gearbeitet, währenddie Chronik dem Yelberbach weniger Böses nachsagt alsmeinen Nachbarn. Begreiflicher Weise, denn nahe der-‘küsmündung oberhalb Klausen liegt hinter einem vonlinken Thalwand vorspringenden Querriegel, überWe lchen der Bach einen hohen Wasserfall bildet, eindurch Seeausfüllung entstandener Thalboden, von demman zunächst allmählich ansteigt zu den höheren Thal-stufen. Im oberen Yelberthal liegt sogar ein See undanderer im Ammerthal ist abgelassen. Aehnlicher ünde erklären die Abwesenheit eines SchuttkegelsV ° r dem Stubachthale, dessen Ache durch horizontal^usgebreiteten Schlamm und Schlick, der allerdings'98 beträchtlich erhöht wurde, zur Salzach fliesst. Ina prun wusste man mir von keinem sonderlich gefähr-mhen Hochwasser zu erzählen, das Geschiebe bleibt^uf den Terrassen dieses prächtigen Hochthaies zurück,agegen kommt zwischen dem Kapruner - und Stubach-a von dem mit dem Kitzsteinhorn gezielten Ausläuferes Centralkammes der fast 12 0 geneigte Mühlbachorab. Er ist der gefährlichste Wildbach des Pinzgaustmd wälzte am 5. August 1798, wo er die Dörfer Mühl-