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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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Sprengpulver biS zur Oeffnung der Mine hinaufgehen,e) Damit die Explosion oder Kraft des Pulvers sostark als möglich seitwärts und nicht vertical wirke,folglich der Stein mit der möglichst geringsten O.uan-kitat Pulver gesprengt werde, so ist die Leitröhre soklein alS möglich und die Mine oberhalb des Spreng,pulvers oder der Patrone so fest als thunlich ist, mitSteingrauß, grobkörnigten Sand, kleinem Kiesel odermir Lehm auszustampfen. Wie tief und weit aber dieMinen zu dieser Absicht zu machen sind; wie stark diePulverladung seyn muß, und in welcher Entfernungdie Minen gebohrt werden müssen — alles dieseshangt von der Beschaffenheit des Steines und Pul»vcrs, so wie auch von der Größe der abzusprengendenSteinmassen, folglich von der Erfahrung ab. l) Wennnicht besondere Umstände eintreten, so müssen die Mi-nen, wo ganze Felfcnmassen gesprengt werden sollen —perpendicular auf die Felsenwande gebohrt werden,damit die Steinmasse nach keiner Seite der Mine zuschwach sey, und die Explosion nach allen Seiten gleich-förmig wirke, g) Von der Leitröhre ab ist das Znnd-pulver dergestalt zu legen, damit es das in der Leit-röhre Befindliche anzünde, und es selbst von der Luntenicht eher angezündet wird, bis sich ein Arbeiter vondem zu sprengenden Steine so weit entfernt hat, daßdie abgesprengten Steinstücke ihn nicht beschädigen.Demnach wird die Lunte von einem, an dem einenEnde breitgedruckten und befeuchteten Schwcfelfadengemacht. —

§- 67.