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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
Entstehung
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113
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§. 6 /.

Die Füllung der Mine geschieht nach verschiede,nen Methoden: i) Nachdem sie mit einem aus Eisen be-stehenden Löffel von dem Steingrauß geleert und mit ei.nem Lumpen oder Schwamm gereiniget ist, wird dasPul«ver hinein geschüttet und mit einem hölzernen, die Weiteder Mine haltenden Cylinder zusammengestoßen. Manlegt darauf ein Stück Papier , damit der feuchte Lehmdas Pulver nicht annetze, und nimmt eine von Mes«stngdrath, etwa oben ; Linien breite, und unten spitze,die Höhe der Mine mit einem Dehr übertreffende Na-del, (Raumnadel); sezt dieselbe vertikal in die Mineund stößt sie durch das auf das Pulver gelegte Papieroder in die Patrone hinein. Jezt füllt man die Minemit etwas angefeuchteten, oder trockenem Lehm, stampftdenselben mittelst eines eisernen Stampfers, welcheran der einen Seite eine längliche Höhlung hat, worindie Raumnadel paßt, und die dazu dient, damit dieLehmmasse um diese Nadel gleichfalls fest nieder ge«stoßen werden kann. Ist auf diese Weise die Minegefüllt, so wird die Raumnadel mittelst eines durch ihrLehr gesteckten Stabes hin und her getrieben und her«ausgezogen, dann aber der von ihr eingenommeneRaum mit seinem Pulver durch Einträufeln gefüllt,das Zündpulver und die Lunte angelegt und angezündet.Da das von der Nadel gemachte Loch zuweilen zufällt,folglich mit der Raumnadel nachgestoßen werden muß undnicht selten die ganze Füllung vergeblich ist, so hat die An.Wendung der Halme von Weizen - und Gerstenstroh, oder desSchilfrohres und die Füllung mit Sand vor der eben be.

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