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Wasser das Beste, weil es fast keine Kohlensaure ent«hält. Ihm folgt reines BrunnenQuell- und Fluß«Wasser. Des Seewossers, so wie des Wassers ausFlüssen, worin die Fluch des Meers auflauft, sollteman sich nur in Nothfallen zu gutem Kalk bedienen,wiewohl Smeaton beym Bau des Lcuchthurms vonEdystvne dasselbe mit Erfolg gebraucht hat; denn eSenthalt nicht nur Salze, sondern auch viele Kohlen«saure, welche die Auflösung des rohen Kalksteins stört.Delidor r Th. §. Z07. sagt indessen, daß man sich anden Küsten der Normandie des Seewassers, freylich beymguten Kalke bediene, und daß der damit gemachte Mör«tel anfänglich nicht so schnell als der mit süssem Was«fer gelöschte Kalk erhärte, aber mit der Zeit viel här«1er werde. Es kommt also bey dieser Vorschrift aufdie Güte des Kalkes und auf den Grad der Salzig-keit des Seewassers an. Noch weniger muß man dasEumpfwasser gebrauchen. Ein gleiches gilt bey demzur Verbindung des gelöschten Kalkes mit andern In«gredicnzien dienenden Wassers. Um einen Mörtel zuwachen, dazu kann sich des im Sommer einige Tageder Sonne ausgesczten Wassers besser, als des ganzkalten, bedient werden. Bey kalter Witterung ist auchkaltes Wasser gut.
§. 77 -
Das Brennen und die Gewinnung des Kalksteinswürde indessen uns wenig nutzen, wenn wir ihn nichtmit andern Materien vermischen könnten, um daraus«in Bindungs-Mittel zu machen. Dieses ist nun der