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gebraucht wird, abermals calciniren lassen, weil erauf diese Weise ju Staub zerfallt.
Das Einzige, was dem 1 ' Oriotschen Mörtel inunserm kalten Clima entgegen stehet, ist der Frost-Derselbe dehnt ihn, des frischen Kalkes wegen, sehraus, und so kann es kommen, daß die Festigkeit desMauerwerkrs leidet. Miliz ia in seiner Baukunst giebtfür den Mörtel folgende Mischungen: r) PulverisirteSteinkohlen und ungelöschten Kalk zu gleichen Theilen.2) Ein Theil des leztern, ein Theil Gyps und zweyTheile ungelöschten Kalk zum Bcwerfen der innernWände. — Der französische Ingenieur Cessart hataus einem Reverberir-Ofcn geführten und dann zukleinen Stücken (einer Erbse groß) zerstoßenen Basalt18« Cub. Zoll, Kalk 7 Z Cub. Zoll, Brunnenwasser y, C.Z.,Granet »d 8 C. Z. jedes Stück von der Größe einerNuß, einen wasserdichten Mörtel gemacht. Analescke OliieniL 3. i8o3.
H. 82.
Was die sogenannte Kitte zur Aussireichung derFugen anbetrift, so gebraucht man sie im Wasser beygutem Cement-Mörtel nicht; wohl aber an Mauern,die zuweilen vom Wasser bespült werden.
H. 3;.
Bey den großen Brückenbauten in Baiern habeich folgenden Waffermörtel und Wasserkitte mit dembesten Erfolge angewendet. Der Cement bestehet auSeinem Cublk.Fuß frisch gelöschten Kalk, eben so viel