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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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138
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Einrichtung so getroffen wurde, daß nicht nur bestän-dig Wagen auf dem Ladeplatz, sondern auch aufdem Wege nach und von dem Damme befindlich waren.Die Anzahl der Wagen muß also auf eine gewisse An-zahl von Arbeitern und der Entfernung bestimmt seyn.Stellt man aber zu wenige Lader an, so müssen dieWagen warten, und es gehet viel Zeit vergeblichverloren. Das sollte aber nicht seyn; sondernalle bezahlten Kräfte müssen stets, so viel es die noth-wendigen Hindernisse erlauben, gebraucht werden. Sokann z. B. wenn 4 Arbeiter zugleich einen Wagen la-den, in 8 Stunden mittelst eines Wagens auf demChausseedamm mehr Erde gebracht werden, als wennein Arbeiter einen Wagen abgesondert ladet und zwar34, 6 Cubik Schuh, als zwey einen Wagen ladendeiv, 4, und als drey Arbeiter 6, 6 Cubik Schuh, nam-lich auf r;o Ruthen Entfernung.

H. 87.

Bey vielen Arbeiten muß man sich der gewöhn-lichen Schubkarren bedienen, weil sie in großer Anzahlvorhanden sind. In dieser Hinsicht will ich meinedarüber gemachten Erfahrungen auch hier mittheilen.Daraus werden die angehenden Straßenbaukundigenzugleich zu beurtheilen wissen, welche Beobachtungenman bey großen Straßen-Anlagen machen muß, ummit der möglichst geringsten Anzahl von Arbeitern diegrößtmöglichste Masse von Erde und Kies zu transpor-tiern. Sie werden denselben zugleich wegen Anstellungder Lader, der Drucker, und Bestimmung der Anzahl