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Soll nun eine solche Straße angelegt werden,so muß man zuerst ein Buschbett a b g, auffüh,ren, welches aus ausgebreiteten Buschlagen bestehet, wor-auf kleine, ü Zoll dicke, und alle 6 Zoll mit Weidengebundene mehrere Klafter lange Buschwürste oder Wip-pen auf ; biS ; Schuhe Abstand gelegt, und mit vierSchuhe langen und zwey Zoll dicken gespizren Pfählenauf den Buschlagen befestiget werden. Jede einzelneBuschlage mag > x biS r Schuhe dick seyn, und mußmit Kiesel, der in die Zwiscbenraume der Reiser ein-rieselt, einen Schuh hoch beschüttet werden. So wienun eine solche Lage anfängt, in den Morast einzusin-ken, wird eine zweyte aufgeführt, biS dieses Werketwa drey biS vier Schuhe über die Oberfläche desMorastwasserS emporgestiegen ist. Jezt wird dasselbeSchuh hoch mit Kiesel beschwert und so bleibt esmehrere Monate liegen, bannt man sehe, ob es sichnachsenke. Tritt dieser Fall ein, so wird abermalsein Buschlager über den Kieseln oder der Bruchsteinlagevon etwa i x Schuhen aufgeführt und auf diese kommtdann wieder eine, einen Schuh dicke Kieslage. Aufdiese lezkere wird eine zwey Schuh hohe Erdlage ge-schüttet, über welche, in dürrer Jahrszeit, dem Fuhr-werke zu fahren gestattet wird, damit daS Ganze meh-rere Festigkeit gewinne. Auf eine solche Erdlage kommtdann eine Lage Bruchsteine oder Kiesel, und so abwech-selnd, bis die Grundfläche deS obern Steinbaues etwavier bis sechs Schuhe über dem höchsten Morastwasserliegt. Dann wird entweder ein Bruchsteinpfiaster, ein