ein Gewölbe geschlossen werde. In dieser Hinsichtmuß, wie gesagt, auch die Gründung fest, und so vielthunlich, parallel mit der Oberfläche der Straße auf-gefahren und geebnet seyn.
§. roy.
Es muß ferner von einem jedem Pflaster der Ab«lauf des Wassers, entweder durch den Abhang derGassen, oder durch gitterförmige Oeffnungen und ge-mauerte Aquäducte befördert werden, wo entweder beyengen Gassen die Rinnen in der Mitte, bey breiten ander Seite des Fahrweges gezogen seyn müssen. End-lich hangt die Dauer eines Steinpflasters davon we-sentlich ab, daß die Steine b c I?jZ. si. in Verbandgesezt werden, damit die Wagenräder nicht aller Ortendie Fugen der Steine treffen, und worüber im 4- nr.das Nähere vorkommt.
H. HN.
Was nun weiter die Anlegung solcher Pflaster-straßen anbetrifft, so macht man, wie gesagt, in Städ-ten, auf der Seite ein Trottoir a, und zwar, wo mög-lich von großen Steinen *), und etwa drey Zoll höherals den Fahrweg, um dasselbe trocken zu halten. Danun in den mehresten Städten die Straßen sehr engesind, so werden die langen Trottoirsteine nicht unun-
*) Zu den Trottoirs kann man sich auch der Sandsteinebedienen/ ju dem Fahrivege sind dieselben nicht haltbar,und Basalte die beste Gattung.