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oder an den Stützmauern er und L> IRg. 4. die Widerla-ger erhalten muß, stets zu befolgen: denn im cntgegenge-seztcn Falle würde die Straße ihrer Festigkeit beraubt.Sicht man daher Profile, in welchen die Steinmassenur oben auf die Erbmasse gelegt ist, so kann man so-gleich auf die wenigen praktischen Kenntnisse ihresVerfassers schließen, und es darf demselben kein wich-tiger Bau anvertraut werden.
Die Verschiedenheit solcher Pslasterstraßen anbe-treffend, so richtet sie sich nach der Gattung der Steine.Da wo die Steine im Bruche nicht kubisch, noch paralle-pipcdisch, sondern nur nach irregulären Formen gebrochenwerden, oder wo man großen Flußkiescl anzuwenden genö-thigt ist, muß gleichfalls darauf gesehen werden, daß diegroßen Steine an den äußern Rändern, und die kleinernin der Mitte stets in Verband gesezt werben, weil dieFugen, der Länge der Straße nach, nie durchlaufen dür-fen. Diese Vorsicht dient zur Konservation des Pfla-sters: denn auf einem nach derselben eingerichtetenSteinlager treffen die Räder der Fuhrwerke bald dieSkeinfugen und bald die Steine, wie dieß nach r r.'I'ud. II. beurtheilt werden kann und oben bereits er-wähnt wurde. In dieser Hinsicht werden die regel-mäßig geformten und zugehauenen Pflastersteine auchnach einer mit der Straße schrägen Lage gepflastert;vorzüglich in Städten oder ihrer Nähe, wo das Fuhr-werk die Straßen sehr abnüzt. Wo die zugehauenenSteine aber sehr theuer sind, da mag man sich ihrernur zu den Selteneinfassungen der Pfiasterfelder alsozum Schluß des von Kiesel gemachten Pflasters bedie«