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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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der Futtermanern bedienen, z) So wie man für diesolide Arbeit an diesen Mauern zu sorgen hat, mußauch die Festigkeit des Fundamentes nicht außer Achtgelassen werden. Wo demnach der Boden, nicht voll-kommen fest ist, da lege man einen Balken - oderSchwellrost HIi. l. 8 . an, und fülle dessen Fel-der mit Mauerschutt, Thon, oder kleinen festgestampftenBruch- und Kieselsteinen. In einem sehr nachgedendenBoden muß ein Best auf Grundpfählen ruhen, die manmit hinreichend schweren Bammen, bis zum Stehen,einschlagen laßt. 4 ) Ist dann die Futtermauer vol-lendet, so muß ihr Fuß gegen das Abrutschen der Berg-lehne, worauf sie gesezt ist, lad. I. I"ig. 8 und ic>,dadurch gesichert werden, daß man diesen Fuß mit Ver-zaunungen aus Weidenhol; befestigt und zwischen dieseSteine wirft. Werden solche Zaune zwey Schuhe hoch,im Herbste oder vor -Mitte Aprils von grünen Wei-den- oder Pappelpfählen, die wenigstens zwey Schuhein der Erde stehen müssen, gemacht, so schlagen sieaus und das Ganze giebt ein Buschwerk, welches dasAbspühlen der Erde, selbst bey dem stärksten Gewitter-regen, verhindert. ;) Zuweilen können die Futter-mauern bey Anlegung der Straßen längs Bergen er-spart werden, wenn man die Erde gehörig vertheiltund auf diese Weise die Böschungen verstärkt, wie inIRg. 3s. lad. III. durch ein Beyspiel gezeigt ist.Daselbst wird der Raum 1 ä e abgegraben und ins t> I g angesezt.

§- n7-