aber, so wie die Bache , mit Steingerölle verschüttet.Die Waldkultur — in solchen aus Steingerölle, Thon-boden, Kies und Sand bestehenden Gegenden ist daherlängs Straßen ein wesentliches Bedürfniß, und manmuß dazu solche Hölzer Wahlen, welche der Natur desBodens angemessen sind. Auch Derzäunungen vonWeiden und Pappeln thun gute Dienste; so wachstz. B. die Strandweide auf dem sterilsten Boden!
So nöthig auch die Waldungen und Anpflan-zungen längs Bergen sind, so giebt es doch andre Ge-genden, welche bei) der Anlage einer Straße gleich An-fangs Stütz - und Wandmanern nothwendig machen,wie k'ig. 8. u. 10, lad. I. und l Z lalz. II. zeigt.Hier lege man also nach den im IV. Bde. meinerWasscrbaukunst S. 4-6 u. s. w. gegebenen Regelndie Mauern an, gebe der Straße von der Schutz-mauer 'I'ech. I. 8. 6 bis zum Graben eine BreiteI § von zwanzig Schuhen, welche zum Ausweichen derFuhrwerke hinreichend ist, lasse die Oberfläche von fnach § nur vier Zoll fallen, und führe da, wo esnothwendig ist, das in dem Graben gesammelte Wasserdurch ein hinlänglich grosses Gewölbe k unter dasFahrbett hindurch. Damit aber der Fuß der Futter-mauer nicht angegriffen werde, so lege man auf den-selben in O O aus grünen Weidenzweigen zwey Schuhhohe Verzaunungcn auf drey Schuh Abstand und fülledieselben mit Steinen. Eben so verfahre man ober-halb der Wandmauer e ä auf dem Berge.