mithin eine kostbarere Anspannung als auf gutenStraßen erfordern. Ja, zuweilen soll man daher so,gar im Flugsande gute Straßen anlegen. Die ersteVerbesserung, welche bey einem so sterilen Locale an«wendbar ist, besieht darin, daß der Flugsand gegendas Verwehen geschützt wird. Man pflanze daher jen-seits des Straßengrabens, auf eine Breite von 40 bis60 Klaftern und breiter kanadaischc, italiänische oderdeutsche Pappeln, 4 bis 6 jährige zehn bis zwölfSchuh lange Zweige, 2^ Schuh tief in den Bodenund zwar im Herbste oder vor Mitte Aprils. Zwi-schen diesen auf zehn bis achtzehn Schuhe Abstand ge-setzten Zweig n pflanze man auf acht Schuhe Abstandandre dünnere und etwa drey bis vier Schuhe langeZweige am Rande einer 2^ Schuhe ausgehobenen,drey bis vier Schuhe im Durchmesser großen Hoff-nung, d. i. in einer sogenannten Gänsegrube. DieseZweige geben dann ein Buschwerk, zwischen welchemsich der Sand anlegt, von dem Laube der Weidenfruchtbar gemacht wird, um eine Rasendecke zu erhal-ten. Vorzüglich muß dieß geschehen, wenn man dieim folgenden §. vorkommenden Mittel in Anwendungbringt.
Was die Bankets und Grabenwände einer sol-cher in Sandgegenden oder von Kies anzulegendenStraße bclrift, so muß darauf Bedacht genommen wer-den, daß sie eine Grasdecke erhalten, um nicht vonden Regengüssen fortgeschwemmt, oder von den Win-den weggewehet zu werden. Diese Absicht läßt sichwohl schwerlich leichter und mit mehr Hekonomie als