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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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192
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auf folgende Art erreichen. Wenn der Dammweg auf-gefühn und die Graben ausgeworfen nurden, fo legeman sechs bis neun Zoll unter der Oberfläche desBankers der Grabensohle und Böschungen, alle sechsZoll zerschnittene und eingefeuchtete QuackenwurzelnUnd zerhackte Rasenstücke, besäe dieß mit Flugsand,Hafer, Sandried und Heusaamen, wo möglich im Früh.linge wahrend der warmen Regentage. Damit als-dann der Sand nicht fortgewehet werde, und derSaame nicht von der brennenden Sonnenhitze ver-trockne, bedecke man die besaeken Platze mit Geisern,unter denen der Saame gut aufkeimet. Eben dieseMaaßregel wende man bey Tannen - Ansaamungcn längsder Crraße an, welche gleichfalls zur Befestigung derSandschollen dienen.

§- >? 4 .

Die beste Art, solche Sandgegenden mit gutenStraßen zu versehen, besteht auch darin, daß :n oerBreite des Fahrweges, über den Sand hin, eine halbebis r, Schuhe dicke Erdlage aufgefahren und auf der-selben eine ÄieSstraße angelegt werde. Wollte w.unden Kies blos auf den Sand werfen, so würde e er-selbe auf die Oberfläche der Straße herausgefahrenWerden und ein schlechter Weg entstehen. Eben dieseVorsicht, in Ansehung der Erdlage, muß auch daselbstangewendet werden, wo Steine rn hinreichender Mengevorhanden sind, um eine Bruchsteinstraße aufzuführen.Dieser Fall wird je?och in solchen Gegenden, die auseinem flüchtigen Sande bestehen, selten eintreten und

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