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Wasser durchflösse, indem sie sich gleich an dem einenStraßenrands endigten, und man wollte sich zur Auf-führung von dreyen Bogen nach der gesummten Straßen-breite nicht verstehen, sondern nur jede der Felsen-schluchten aus einem schmalen Dogen von wenigenSchuhen überspannen, und den Raum, welcher von sei-nem Gurte bis in die Kluft entsteht, mit einer Maueraussetzen, dann den zwischen dieser Mauer und der ge-genüberstehenden Seite der Straße befindlichen Raummit Steinen ausfüllen, um darauf die Straße selbstzu erbauen, was würde wohl hieraus entstehen?Wahrscheinlich hatte man keine große Dauer von die-sem Werke zu erwarten. Denn es darf aus dem we-nige Schuhe breiten Bogen nur ein Stein ausgcstoßenwerden, oder die in dem Kreisstücke befindliche Mauernicht vollkommen gut an den Bogen schließen, folglichausweichen: so stürzt die Straße selbst nach. EinFall, der sich ohnweit Fiume auf der Carlstraße zuge-tragen hat, wo ich selbst den Schutt eines so gewölb-ten Bogens, zwey Tage nach dessen Einsturz, gesehenhabe. Es ist daher allemal bey einem solchen Locale dasVerfahren anzurathen, nach welchem die Bogen in derganzen Straßenbreite gewölbt werden, um darüberdie Straße anzulegen, folglich den Raum unter demBogen offen zu lassen, wie in i 5 . II. ge-schehen ist.
H. 140.
Nach Anführung dieses merkwürdigen Falles kehreich zur Auswahl des Straßenzuges in IR^- 12 und