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chen. Hier muß also in den Felsen selbst ein fürzwey Wagen hinreichend breiter Stollen i, i5.sechs und siebenzig Klafter lang ausgesprengt werden,weil es gänzlich unthunlich ist, längs diesem Felseneine Straße auf Stützmauern anzulegen. Die Aus-sprengung eines solchen Stollens muß in dem Falle,wenn er so lang ist, daß die einander begegnendenFuhrleute sich nicht wechselseitig abrufen, oder sehenkönnen, auf die Breite von zwey Wagen geschehen.Uebrigens muß, wenn eine solche Straße nur zurBreite eines Wagens ausgesprengt wird, der Stollenin einer geraden Linie geführt werden, damit die indemselben passirenden Wägen sich nicht begegnen. ZuAusweichplätzen ist alsdann vor dem Ein. undAusgange eines solchen Stollens an jeder Seite einvierzig bis fünfzig Schuh breiter Platz auszusprengenoder anzulegen.
Bey dem Felsensprengen muß übrigens noch im All-gemeinen bemerkt werden, daß die Felsen zur Ersparungbedeutender Summen nicht nach einer schiefen Lage D I?,kiZ. sondern nach einer vertikalen gesprengt werden.
h. 142.
Manche unter meinen Lesern werden eine prak-tische Erläuterung über die Anlage einer Futtermaueran einem schroffen Felsen zu lesen wünschen, und ichbin verbunden, ihrem Wunsche zu entsprechen. Ambesten werde ich die Art und Weise, wie eine Stütz,mauer vor einer Felsenwand aufgeführt wird, erklärenkönnen, wenn ich die Methode zeige, wie an einer