»der Felsen festgebundenen Winde g aufgezogen. DieArbcits - und Material - Pritsche ck wird, je nachdemdie Futtermauer empor steigt, an den Laufhölzern l unde hinausgeschoben, und mittelst der darein gesteckten höl-zernen Nägel befestigt. Auf der Brücke oder denzwey Straßenenden d und 2 stehet eine Hebemaschine,mit welcher die Werkstücke herunter gelassen, und inihr Lager gesetzt werden. Anstatt eines Krahnenskann man sich auch des sogenannten Richtbaumes undder Flaschenzüge bedienen. Ist vermittelst dieser Hülfs-mittel und guter Materialien die Futtermauer dauer-haft bis zur Straßcnhöhe aufgeführt, so wird derzwischen ihr und dem Felsen entstandene Zwifchenraummit Steingerölle oder den abgesprengten Felsenstückengefüllt. Nachdem die Arbeit so weit gediehen ist, daßdie Masse des Fahrbcttes selbst angelegt werden kann, sowird die Nothbrücke 2 b abgenommen, und die Straßevollendet, wie dieß oben gelehrt wurde. Damit aberdergleichen Futtermauern oder gewölbte Bogen von denjenseits der Straße abgesprengten Felsenstücken nichtbeschädigt werden mögen; so muß, ehe sie vollständigangelegt werden, die Sprengung der nahen Felsen-wände vollendet seyn. Die Felscnstücke selbst sinddann auf die Seite zu wälzen, und zur Straße zuverwenden.
§. ' 44 -
Bey Anlegung einer solchen Straße, die in Fel-sen eingesprengt, oder in Gebirgen angelegt wird, mußendlich noch Folgendes zum Schlüsse bemerkt werden.