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es wolle, die Bauetats viele Monate, ja wohl ein hal-bes Jahr nach dem Ablaufe des Etatsjahres erst be-willigen. Hieraus entsteht dann auch eine Verwir-rung im ganzen Geschäfte: die eine Partie der zah-lenden Aemter zahlt, eine andere verweigert alle Zah-lungen, die Baubeamten müssen es mit ansehen, daßsie Reparaturen, die rov fl. kosten, nicht unternehmenkönnen bis dazu Tausende erforderlich werden. Hieund da, wo die zahlenden Aemter williger sind, wirdschon der von dem Baudepartement festgesezte Etatüberschritten, ehe der zu spat bewilligte ausgeschriebenist. Dann nehmen eben diejenigen, welche die Ursacheeiner solchen unverantwortlichen Verzögerung waren,keine Rücksicht mehr auf Nachgenehmigungen im Laufedes Etatszahres. Hiezu kommen noch die Geldstockun-gen! In einigen Landern werden nämlich .die Etatsausgeschrieben, ohne daß die Aemter— welche keinePrvcente von diesem Geschäfte ziehen, welches also,da es überdieß viel Detail erfordert, ihnen unange-Uehm ist,— Zahlungen leisteten. Sie bezahlen lieberEher alles, als die Ausgaben für den Wasser -, Brü-den- und Strassenbau! Dann müssen die Arbeitenbch den niedrigsten Wasserstanden in der beßten Bau-est eingestellt werden, die Schreibereien nehmen keinEnde und das Geschäft wird so verwickelt und unan-^Uehry, daß davon kein Bild gemacht werden kann,Elches scheußlich genug wäre. Dennoch beklagt sichüder den langsamen Gang des Baues, über denlchlechten Zustand einer Strasse, über die grossen Aus-Saber, „ ^ und, wer sollte es glauben, selbst die-