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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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300
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Holt in einem solchen Sandhaufen/ welcherder Sonne ausgesetzt ist, ein oder zwey Mo-nate liegen, so tragt dieß zur ErhalttW desHolzes wesentlich bey. Baumagazine, derenBöden niedrig sind, und daher Wasser auf-nehmen, müssen mit trockenem reinen Kies er-höhet werden. Darin muß überhaupt allesin der besten Ordnung liegen, damit die Vor-gesetzten die Baumaterialien, welche die Werk-meister, Bauaufseher und Materialverwaiterzu führen haben, mit dem Dorrathe vergleichenkönnen.

ti) Die vorhandenen Schiffe, Rammmaschincn undHebezeuge sollen stets getheert, und die Maschinen,so wie die Werkzeuge in brauchbarem Standeseyn. Bey jedem Magazine sollen sich die nö-thigen Handspritzcn befinoen, und bey etwain deren Nahe auskommendem Feuer die nö-thigen Anstalten getroffen werden, wozu sichdie Gesellen und gewöhnlichen Arbeiter beyVerlust fernerer Arbeit einsinken müssen, wel.ches denselben, so wie auch was die Arbeitsstun-den betrrft, bekannt zu machen ist.

4) Die hölzernen Brücken und Durchlässe soll er,nachdem die Brückenhölzer ausgebessert sind, r bis2 Zoll hoch mit trockenem Pferdemist belegen,und dann um das Dreyfache mit Erde und KieSbeschütten lassen, weil der Pferdemist das Holzgegen Fanlniß sichert. Wo der nicht zu haben