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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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301
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ist, mögen Machholdersirauche auf die Streu,.Hölzer gelegt, dann mit Sand und Erde, und endlichmit Kies bedeckt werden, und wo diese nicht sind, magdie Bedeckung blos mit Sand, Erde und Kies gesche-hen. Durch eine solche Bedeckung erhalten die Brü-cken mehr Festigkeit und Dauer. Er soll stets nachse-hen, ob die Brücken noch in gutem Stande, und dieHölzer nicht der Nässe ausgesetzt sind, oder welcheAusbesserungen sie bedürfen, welches auch bey allenübrigen Bauwerken der Art zu beobachten ist.

;) Bey den kleinen hölzernen Brücken muß gleichfallsdie neueste Konstruktion angeordnet werden. Da,wo es Steine in hinreichender Menge und vonvorzüglicher Güte giebt, sollen kleine steinerneBrücken und Durchlässe angelegt werden.

6°) Jnsoferne der Faschinenbau, wie er am Rhein undin Holland mit dem besten Erfolge in Anwendung

gekommen ist, die den Flüssen im Königreiche.

angemessenste Baukonstruktion abgiebt, so muß der-selbe vorzugsweise in Ausübung kommen. Eshaben sich daher die Werkbaumcister auf den.selben mit Eifer zu legen, wozu sie bey demjetzt eingeführten Faschinenbau die beßte Gelegen-hcit erhalten.

7) Die Faschinenbau, und Brückenbauwerkmeister, auchPolirer müssen selbst mitarbeiten, und sie bleibenfür die Ausführung der Bauwerke nach den spe-ziellen Instruktionen und Zeichnungen, wenn ih.nen solche von neuen Anlagen gegeben werden,aufs strengste verantwortlich. Sollte z. B. ei»