renj auf zwey Stunden zu beyden Seiten er«strecken, und alle Arbeit ausser den Brücken undDurchlässen da durchgemacht, diese aber nach demSteuerkaiasier ausgetheilt werden. — Auch müßtediese Konkurrenz in ein gewisses Maas an Arbeitentweder nach der Lange der Chaussee oder nachdem Maaße des beyzufahrenden Materials ange«geben seyn, denn ausserdem würde wenig auf denLag geleistet werden.
) Das übrige Fuhrwesen sollte theils in der Re«gie, und wo dieses wegen des schnellen Betriebsder Arbeit nicht zureicht, für eine billige Taxe,im Falle, daß kein freywilliges zu haben ist, ge-stellt werden. Denn es ist nur dem praktischenGeschäftsmanne bekannt, wie sehr der Landmanndie Preise steigert, sobald derselbe gewahr wird,daß man zu großen Unternehmungen seiner Hülfebedarf.
) Die zur Anlage neuer' Straßen erforderlichenbaaren Ausgaben sollten nur in soferne vom Staa-te bestrirkcn werden, als derselbe die auf Grün-de der Wahrscheinlichkeit gestüzte Hoffnung hegt,daß er nach Vollendung des Werkes die Interes-sen des darauf verwendeten Kapitals wieder er-halten wird. Dies mag min entweder durch haa-re Einnahmen, oder durch die Verbesserung derAgrikultur und Erweiterung des innern Verkehrsgeschehen, indem durch den Handel und die Ge-werbe die Staatseinkünfte vermehrt werden. Auch