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Bericht der vom Schweizerischen Bundesrathe einberufenen Herren Rathsherr Geigy von Basel und Ingenieur Ziegler von Winterthur über die Ausführung eines Schweizerischen Eisenbahnnetzes in finanzieller Beziehung
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sich 1842 genöthigt, wenn sie anders dem Volke Eisen-bahnen verschaffen wollten, eine theilweise Mitwirkungdes Staates eintreten zu lassen. In Sachsen war eben-falls nur die Leipzig -Dresdener Linie, die beste des Lan-des , durch eine Privatgesellschaft allein ausgeführt wor-den; die andern konnten ohne den Staat nicht zu Standekommen. Und Würtemberg hat bekanntlich sein Jahrelanges Warten auf das Mittel der freien Konkurrenzauch nicht belohnt gesehen. Immerhin geben wir abergerne zu, daß noch vor wenigen Jahren die Beantwor-tung der obigen Frage ziemlich ungewiß gewesen wäre.

Jetzt sind aber die Verhältnisse so umgewandelt, daßkaum mehr ein Zweifel obwalten kann. An die Stelleder frühern Vorliebe für Eisenbahnunternehmungen istein tiefes Mißtrauen getreten. Und diese augenfälligeVeränderung ist durch bekannte Thatsachen, wenn nichtganz gcrechtfertiget, doch hinreichend erklärt. Die Er-fahrung hat über gar zu viele Versprechungen und Renta-bilitätsberechnungen den Stab gebrochen; an manchenOrten sind zahlreiche Fehler der Verwaltung, selbst Ver-schleuderung und Veruntreuung offenbar geworden; unddie politischen Unruhen haben dargethan, wie unsicherder Boden ist, auf welchem der Ertrag der Eisenbahnenberuht.

Mögen übrigens die Gründe mehr oder weniger Ge-wicht haben, so ist doch gewiß, daß der Werth der Eisen-bahnaktien, der Mehrzahl nach bedeutend gesunken ist,und daß ungeheure Verlüste entstanden sind. Unter 26französischen Eisenbahnunternehmungcn z. B. befindensich»):

') Zonrnsl lies cUemins cle sei ?io. 10, 1856.