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Staat, so fühlte solches alsobald, zwar in mäßigemGrade, der Eisenbahnaktienmarkt.
Allgemein ist auch die Meinung in England, daßdurch Einschreiten des Staates zu Gunsten geregeltenHaushaltes der Eisenbahnen deren Kurse sofort steigenwerden. — Was dort höchst nothwendig geworden, wollenwir von vorncherein für die schweizerischen Gesellschaftenbeanspruchen.
Achnliche Erfahrungen finden wir innert unserneigenen Grenzen, wo wir die Bankaktien von Zürich und St. Gallen in einem Maße steigen sahen, wiederen Reserven gewachsen sind, und keineswegs im Ver-hältniß der jährlichen Dividenden.
Die Grundbedingungen für das Erhalten der be-nöthigten Millionen liegen demnach in unserer eigenenBetheiligung und in dem Vertrauen, welches wir nachAußen dem besitzenden Publikum einzuflößen wissen wer-den; — denn derart zeigt sich der Mensch in Geldsachen,der Regel nach, daß er, bei gleicher Sicherheit für einZinsenminimum, stetsfort die Mehrertrag in Aussichtstellende Weise der Betheiligung vorziehen wird. — Daaber in der Gcldwclt weder die Finanzen des Bundes,noch diejenigen der Kantone, noch auch die Verhältnisseder zu bildenden Eisenbahngescllschaften bekannt sind, solassen sich über die Gestaltung derartiger Verhältnissenur Vermuthungen äußern, die von der Zeit ihre Be-stätigung erwarten. — Eine der eingegangenen Mit-theilungen äußert sich^hicrübcr auf eine belehrende Weisewie folgt :
„Da die Finanzqucllcn der Schweiz im Auslande„nicht bekannt sind, und Erfahrungen — da sie bisher„keine Staatsschuld gehabt — in dieser Beziehung fehlen,„so kann man auch nicht urtheilen, in welcher Weise sie