Einleitende Bemerkungen.
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15 von 2 bis 3' von einander, in einem Fuß tiefen Graben,Flcchtzaune aus frischen, zum Auswachsen fähigen Weidenic- gesetzt. Diese bedecke man dann bis an ihre Spitze mit
nd Erde. Um das Wegspülen derselben jenen zu verhindern,
im werden, andere, welche von dem obern Rande der Böschung
bis zu ihrem Fuße Herabreichen, in Abstanden von 6 bis 8'ier von einander errichtet, welche die ersten rechtwinklig durch-
jt, schneiden und 1' darüber hervorragen. Auch kann man die
>ie Böschung mit einer Spreitlage von Faschinenholz bedecken,
e- welches mit seinen untern dicken Enden in einen kleinen
e- Graben am Fuße derselben gestellt und mit den obern dün-
d- nen Enden aufwärts gelegt wird. Diese Reiser befestigt
n= man mit Wippen und Spickpfählen, und bringt eine Lage
ch Erde darüber, um die Zwischenraume der Spreitlage aus-
ist zusüllen.
i" Die angeführten Mittel find aber meistens noch nicht
ie hinreichend, das Ufer gegen das Unterspülen zu sichern.K Wenn dasselbe der Gefahr, unterspült oder ein Bruchufer$ zu werden, ausgesetzt ist, so muß man alsdann solches durcheinen vor dasselbe anzulegenden prismatischen Bau von
]' Faschinen, der mit dem Ufer am Fuße desselben parallel
) * lauft und an der Krone eine Breite von 9 bis 12', an der
Flußseite eine einfüßige Böschung erhalt, zu schützen suchen," s indem man einen Einschnitt in das Ufer macht, um die
3 Faschinen fest mit dem Lande zu verbinden, damit sie nicht
11 vom Wasser umgangen werden können. Der Bau eines
g solchen Deckwerks bis zu der erforderlichen Höhe wird nach
3 der früher, gegebenen und weiterhin naher erfolgenden An-
" Weisung ausgeführt.
^ Eytelwein lehrt in seiner praktischen Anweisung zur
. Bauart der Faschinenwerke, Cap. 3, S. 14, daß man die
, Krone eines Deckwerks nicht höher als 1 Fuß hoch über
t das kleine Sommerwasser anlegen dürfe. Auch bemerkt er,
daß es am gerathenstcn sey, die Spitze der Faschinen nacht außen, und die Stammenden nach dem Innern des Werks
Gudme Wafferbaukunst. II, 6