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Zweiter Band.
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Von den, bei An ordn. e. Röhreuleit. zu berücksichtig. Umstände. 271

hervorzubringen, so suche, man, wo möglich,, ,die Druckhöheentweder im. Behälter zu vergrößern, oder durch die Vertie-fung eines Röhrencanals zu bewirken, welches Letztere an-wendbar ist, wenn eine Röhrenleitung durch sehr lange undwenig abfallende Straßen bis zu einem Brunnenstock ge-führt werden soll. Soll z. B. von A nach dem Brunnen-stocke B, Fig. 195, eine Röhrenleitung geführt werden, des-sen Lange kein hinreichendes Gefalle a b hat, um die Ge-schwindigkeit, des ausfließenden Wassers zu. einer bestimmtenGröße in einer Sekunde hervorzubringen, so kann man dieRöhren oben von A. aus so tief in die. Erde hineinlegen,als es des Frostes wegen bei harten Wintern nöthig ist,dann allmalig den Röhrencanal bis nach o in einem gleich-förmigen, beständigen Fallen nach einer geraden Richtungfortführen, daß die Einlaß - und Ausgußöffnung in allenPunkten der Leitung sich in einerlei Verticalflache, mithinin einer, geraden Linie befinden, daß folglich der Punkt cin einer Horizontallinie mit d zu liegen kommt, und daß

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maaße betragt, in welcher Formel h die Druckhöhe, 1 dieLange der Röhren, d den Durchmesser derselben und c diemittlere Geschwindigkeit, mit welcher das Wasser aus derRöhre lauft, bezeichnet (m. f. §. 167 des ersten Bandesdieses Werkes).

Da es aber bisweilen der Fall ist, daß das Wasser aufeiner langen Strecke nicht in der wagerechten Höhe des Ge-fälles zum Ausgusse zu bringen ist, sondern, .erst. dann erfol-gen wird, wenn die Höhe des Ausgusses um 4 weniger,als die Höhe des ganzen. Gefalles betragt, so muß die An-ordnung des Ausgusses auf z von der ganzen Höhe desganzen Gefalles gesetzt und darnach die Berechnung einge-richtet werden.

§. 336. Wenn ein Terrain mit Erhöhungen und Ber-tiefungen abwechselt und man diese nicht umgehen kann, soverursacht das Steigen und Fallen des Bodens, in wclckcm