Band 
Vierter Band.
Seite
182
JPEG-Download
 

Denn für die Parallaxenwirkung vonHudsonsbay, wissenSie, habe ich nach meiner Methode einen etwas kleinernWerth gefolgert und gebrauchet. Da nun aber dieserFehler, der aus der Vernachlässigung dieser Regel,ent-stehet, kaum eine halbe Sekunde in Zeit übersteigt: sodürfte ich beynahe auf die Vermuthung gerathen, daßSie bloß aus der Begierde zu widersprechen von diesemFehler Meldung gemacht haben a).

ZweytenS. Es hat mir allerdings gefallen, baßSie Ihren ^ in Berechnung der Parallaxenwirkung fürHudsonsbay begangenen, Fehler offen gestehen; ob aberdieser Fehler für einen kleinen Fcbler gehalten werdenmüsse 5 ): das überlasse ich Andern zu beurtheilen. Mirscheinet es allerdings, daß ein in der Parallaxenwirkungbegangener Rechnungsfehler von 20" für miste, st beträcht-lich und unausstehlich gehalten werden müsse.

Denn, wenn nach Ihrem eigenen Urtheile ein Feh-ler von zwanzig Sekunden in gewissen Beobachtungen

begangen

a) Anmerkung. Nicht aus Begierde zu widersprechen,sondern zu zeigen, daß die mir von Herrn Lexell mitge-Nieillen bcrcchnelen Parallarenwirkungen nietn jene höch-ste Genauigkeit hatten, die sie nach seiner Aeußerung inBriefen haben sollten.

-) Anmerk. Der Ausdruck klein bezog sich auf die Seite.(.'V und betrug in Krcistheilen eine Sekunde, welche inder Seite bIV in Zeit allerdings bis 21" sieiaen mußte.Der in der Seile (IV also respektive Fehler ward bey derSeite K1V allerdings unerträglich. Dies war einer vonjene» gefährlichen Fallen, von welchen ich in meiner dll>-handlnng über den Werth der parallaktischen Kalkülszur Bestimmung der Langenunterschiede in meinen Ephc-meriden für 1764 geredet habe, und dessen Daseyn ichhier übersehen hatte.