Band 
[Sechster Theil. - Siebenter Theil.]
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10 Von der Kenntniß des Getreides.

zen eine schöne helle, wie polirte äußere Schalehat, ganz kurz, elliptischer Figur und an demspitzigen Ende nicht haarig; so ist dies ein Zei-chen, daß solcher Weizen gutes Mehl giebt.

ll) Trifft es, daß man sogenannten weißenWeizen zum Mahlen bekommt; so muffen die Kör-ner ebenfalls ein schönes hellglänzendes AeußcreShaben, und in Haufen liegend etwas gewölkt fal-len. Was indessen den alten Weizen anbetrifft,der 5 und mehrere Jahre auf dem Boden gele-gen hat, so erkennt man die Güte desselben so-gleich dadurch, daß man ein paar Hände voll reinwäschtund allmählich abtrocknen lässet; ist er nochunverdorben, so ist seine natürliche Farbe nichtverändert, und er zeigt wieder den Glanz, dener frisch hatte.

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Wir kommen nun zu der dritten Getreide-art, nämlich zu der Gerste. Es giebt ihrer man-cherlei Arten, welche zu beschreiben nicht in denPlan des gegenwärtigen Buches, sondern mehr indie Botanik gehöret; wer sich darüber mehr be-lehren will, die verschiedenen Gctreivearten kennenzu lernen, dein empfehle ich vorzüglich des Herrn1). Whisiling ökonomische Botanik, wo mansowohl die inländischen als ausländischen Getrei-de-