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§. 124 .
Hermbstädt empfiehlt anstatt des Blei.-zuckers selbst, sich eine neutrale essigsaureB le ia u fi ö sun g zu bereiten. Man kocbl ineinem kupfernen Kessel guten reinen Essig (Dd. ll.§ 64Z.) mit so viel fcinzcriebener kupfersrcicrDeiglätte, als sich von derselben auflösen will,klärt bann die Flüssigkeit ab, dunstet sie zurDicke eines dünnen Surups ab, und wendet die«sen anstatt des Bleizuekcrs an. Wollte man an«statt der Bleiglätte Mennige, oder reines Blei«weiß nehmen, so würde dieses eben so hoch zustehen kommen, als wenn man den käuflichenBlcizucker braucht. Dafi die neutrale Auflösungder Bleiglätte mit dem Alaun zersetzt, ebenfallseine neutrale essigsaure Thonerde bildet, ist leichteinzusehen. Da aber jetzt die Fabriken den Bleiezucker so wohlfeil liefern, so wird dadurch nichtviel erspart werden.
§. 12Z.
Um den Blcizucker ganz zu ersparen, hatHermbstädt auch vorgeschlagen, die essigsaureThonerde auf folgende Art zu bereiten. Manübergicsie in einem geräumigen Kessel ein Pfundgute Po lasche mit drei Berliner Quark gutenEssig, bringe es ins Korben, und setze dannallmähitg noch so viel Essig hinzu, bis keinAufbrausen mehr erfolgt, und die Flüssigkeit dasLrtmuspavicr schwach röihct, wozu ohngefähr12 Quart Essig, bald mehr, bald weniger nöthigsind, je nachdem er stärker oder schwächer ist.Die ganze Flüssigkeit wird nun bis auf 8 Quartverdunstet, dann setzt man noch tz Loch gute Pot»