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asche und 2 Pfund eiscnfreien Alaun hinzu.Man rührt alles so lange um, bis der Alaunaufgelöset ist, und die weißen Flecken, welche an«fang« erscheinen, wieder verschwinden. DieseFlüssigkeit ist sehr gut für Mittelroth und Mit«telgelb. Soll sie aber zu starkem Roch undstarkem Gelb dargestellt werden, so muß mandie mit Essig gesättigte Potasche erst bis auf 6Quart abdunsten, und dann erst die Po lascheund den Alaun darinnen auflösen.
§. 126.
Man fleht leicht ein, daß nach jener Proce«dur (§. 12Z.) zwar keine reine essigsaure Thon»erde erhalten werden kann, allein da fle den an«gestellten Versuchen gemäß doch immer zu vielenZwecken anzuwenden ist, so verdienet fle aller«dings Aufmerksamkeit. Der Vorgang bei jenemVerfahren ist folgender: wenn die Po raschemir Essig neuiralisut wird, so entsteht ei» Auf«brausen, welches von der Kohlcnstoffsäure her,rührt, die mit dem Kali der Pokasche verbundenwar. und es bildet sich essigsaures Kalt, zudiesem wird nun noch Kali und Alaun gesetzt.Das zugesetzte Kali bindet die freie Säure desAlauns, und die übrige Schwefelsäure des Alaunstritt mit dem Kali zusammen, das an die Essig«säure gebunden war, die Essigsäure aber vcrbin«bet sich mit der Thonerde des Alauns, so ent«steht eine Dcitze, die aus essigsaurer Thon«erde und schwefelsaurem Kali besteht; danun letzteres Salz eben keine nachtheiiigen Wir-kungen äußert, so kann es dabei bleiben. Dun«stet man das essigsaure Kali stärker ab, so schei-det sich bet dem Zusätze des Alauns ein großer