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3 (1816) Bleichkunst, Blau- und Schwarzfärberei, und Blau- und Schwarzdruck / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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258
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erhalten. Hierbeiachtet werden.

muß alle Genauigkeit beob-

§> 393 -

Der Unterschied zwischen dem blauen undweißen Druck beruhet darauf, daß bei demersten der Aufdruck oder die Reservage nur denFaden des Zeugs bedeckt, dahingegen bei dembunten Druck die Farben in das Innere desFadens hineingebracht werden müssen, waShauptsächlich durch die mehrstüßige Farbe, unddurch das stärkere Aufschlagen erlangt wird.Hier hingegen findet beides nicht statt, undwürde der Schönheit des Drucks sehr nachlheirlig seyn.

§- Z 94 -

Es kömmt also hier alles auf die Neser-vage mit an, wozu mau eine der oben ange-führten (§. 27;; 276; 277) wählen kann.Das wirksamste Prinzip in diesen Rescrvagenist nicht blos die Thonmassc welche das Ein-dringen der Farbe verhütet, sondern vorzüglichder Grünspan oder ein anderes Kupfer-oxid, aus dem Grunde, weil alle Kupferoxidedie Eigenschaft besitzen dem in der Küpe auf-gelösten Indigo Sauerstoff abzugeben, wo-durch derselbe hergestellet, und sein Eindringenin die Zeuge verhindert wird.

§- 395 -

Soll Weiß mit zwei Schattirungen vonBlau hervorgebracht werden, so streicht man