die Reservate in den Chassis auf einStück Leder, setzt nun die Form auf, und be-druckt damit diejenigen Stellen der Leinewand,welche weiß bleiben sollen, läßt die Neservagevöllig austrocknen, und taucht alsdann das Zeugso lange in die Küpe ein, bis ein hellblauerGrund hervorkommen ist. Nun werden auchdiejenigen Stellen mit Neservage bedruckt, diehellblau bleiben sollen, und wenn die Rerservage abgetrocknet ist, das Zeug nun vollendsausgefärbt, um das übrige dunkelblau zumachen.
§. Z96.
Beim Reinemachen nach dem Färbenmuß vorzüglich darauf gesehen werden, daßman ein schönes Weiß behält, welches auchhier wieder leicht.verdorben werden kann, wennman die Waare, anstatt in fließendem Wasserzu spühlen und zu waschen, m Gefäßen spühlt.Läßt man die Waare vorher trocknen ehe mansie reiniget, so trägt das sehr viel zur Schön-heit bei, der Aufdruck geht leichter ab, undder blaue Boden verlieh« weniger, als wennman sie aus der Küpe rein machen und waschenwollte.
§- Z97-
Am besten ist es, wenn man sich zumReinemachen eines Sauerbades bedienet, dasaus der Vermischung vor i Theil Vitriol-öhl und 8o Theile» Flußwasser bereitetwird. Dieses nimmt den Kalk, das EisenvpidN L