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Eytelwein’s Versuche mit der Wasser schraube.
Der Durchmesser der ganzen Schraube war 2 s /sZoll, die Dicke der Spindel 7 /« Zoll, dieBreite der Schraubenbreter oder die Breite der Windung 7 / 8 Zoll, die Höhe der Windungs-weite ebenfalls 7 /« Zoll; die Dicke der Schraubenbreter beiläufig % Zoll; die Höhe desSchraubenganges 3 Zoll, endlich die ganze Länge der Schraube 18 Zoll.
Der untere Theil der Schraube wurde in ein mit Wasser gefülltes Beliältniss so ge-stellt, dass immer wenigstens eine Windung sieb unter dem Wasser befand. Die Schrau-benachse hatte bei allen Versuchen eine Neigung von 30°r=/9gegen den Wasserspiegel.Das geschöpfte Wasser wurde in einem Gefässe aufgefangen, welches genau 200Kubik-zolle enthielt; die verflossene Zeit wurde mittelst eines Sekundenpendels gezählt.
No. der| Versuche.
Umdrehun-gen derKurbel.
Zeit, in wel-cher 200 Ku-Irikzoll Was-ser ausliefen.
Sekunden.
Wassermen-ge bei einerUmdrehungder
Schraube.
Kubikzoll.
Umläufeder Schraube
in einer
Minute.
1
124
260
1,07
43
2
80
137
1,66
52
3
49
49
2,72
90
4
45
40
2,96
101
5
40
29
3,33
124
6
37
21
3,60
159
7
38
18
3,51
190
1 8
39
18
3,42
195
9
44
18
3,02
220
10
51
17
2,61
270
11
150
42
0,89
321
Wurde die Schraube sehr langsam herum gedreht, so gab sie gar kein Wasser, ob-gleich der Spielraum zwischen dem Kumm oder Trog und den Schraubenbretern äusserstgering und alles gut zylindrisch abgedreht war. Man erkannte diess vorzüglich auchdaraus, weil bei der Bewegung des Modelles ein Klemmen entstand, zu dessen Ueber-wältigung eine merkliche Kraft verwandt werden musste. Selbst wenn 10 Kurbelumdre-hungen in 32 Sekunden Statt hatten, gab die Schraube noch kein Wasser; war aber dieGeschwindigkeit ein wenig grösser, so fing das W r asser an, tropfenweise auszufliessen.Herr Eyleiwein nahm daher an, dass die Schraube bei 28 Umdrehungen in der Minutenoch kein Wasser gibt.
In obiger Tabelle sind die zwei letzten Kolumnen aus den nebenstehenden Beobach-tungen berechnet, wobei 2 Kurbelumdrehungen auf 3 Umläufe der Schraube kommen. Mansieht, dass die grösste Wassermenge bei 159 Umläufen in einer Minute Statt hatte ; beimehr oder weniger Umläufen war die Wassermenge geringer; im ersten Falle konnte näm-