Die Noth-durft instrengemVerstüiiSoiHbey tzeuDödkern nichtlMichc„ds
6 I. Abschnitt, von vor Nothwendigkeit
wendet werden. Dieser Unterschied, der auf die ur-sprüngliche Bedeutung der Worte gegründet ist, wirdin gemeinen Reden selten beobachtet. Man sagt einsTuch Camelot-Cammertuchfabrikc, welches doch bloßden Namen einer Manufacmr erhalten sollte.
Indem ich mir vorgenommen habe zuförderst dieNothwendigkeit lind drn Nutzen der Manufakturen zul erweisen; so wird es nicht schwehr fallen, diesem End-zwecks ein Genüge zu leisten. Es ist wahr, die wahreNochburft der Natur schließet sich in sehr enge Grän-zen ein. Kräuter, Wurzeln, Baumfrüchte, welchedie Natur ohne alles Zuthun der Menschen hervor-bringet, Felle, zu Bedeckung ihrer Blöße, würden viel-leicht im strengsten Verstände zu ihrer Nothdurft zrr-reichend seyn; und in der That, wenn ein Volk ohnealle Ordnung unter sich und von aller Gemeinschaftmir andern Völkern abgesondert lebte; so würde einsolches Volk bey diesen engen Schranken der Noth.durst dem ohngeachter glücklich seyn können; in so ferndie Glückseligkeit auf die Erfüllung unserer Wünscheankömmt, Dieses Volk würde keine andere Wünschekennen. Allein zu geschweige», daß der äußerste Gradder Wildheit und Barbarey schwerlich mit dem Namender Glückseligkeit beleget werden kann; so werden auchdiese engen Schranken der Norhdurft alsobald auf-hören, so bald dieses Volk einige Ordnung unter sichsrrichttek und mit andern Völkern Gemeinschaft hak.Wenn es eine oberste Gewalt und mithin verschiedene
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