und dem Nutzer: der Manuf. u. Fabriken. 7
Ordnungen der Bürger hat, so werden diejenigen, diesich mit dem Vorzüge vor andern Bürgern bekleidet se-hen, sinnreich seyn, sich durch verschleime Wege mehrereBequemlichkeiten des Lebens zu verschaffen. Sind sienicht selbst sinnreich; so werden andere ihren Erfindungs-geist anstrengen, uni sich in Ansehung der in Handenhabenden Gewalt ihre Gewogenheit zu erwerben. Wennaber ein Volk Gemeinschaft mit andern Völkern hat:so werden nicht allein die entstehenden Streitigkeitenund Kriege ein solches Volk zu tausenderlei) Erfindun-gen nöthigen; sondern alle Bequemlichkeiten des Le-bens, die es bey andern Völkern wahrnimmt werdenseineWünsche und Begierden rege machen, sich derglei-chen ebenfalls zu verschaffen. Es wird zuerst seine Er-findungskraft oder Nachahmungskunst aufmuntern,diese Bequemlichkeit durch seineeigene Arbeitzu erhal-ten. Allein, wenn ihm dieses nicht gelinget; so wer-den die reichen und vermögenden unter diesem Volkevor diese Bequemlichkeit so viel von ihren natürlichenGüthern hingeben, als sie entbehren können, und alsdas andre Volk davor verlanget. Indem sie hierin-nen von dem Willen und der Forderung der andernNation abhängen; so werden sie folglich vielmehr na-türliche Güther hingeben müssen, als sie von der zurBequemlichkeit dienlichen Waare wieder erlangen.Die andre Nation wird ihre Erfindung und ihre künst-liche Bearbeitung so hoch anrechnen, als es nur immermöglich ist; und dieser nachtheilige Tausch wird so lan-ge fortgesetzt werden, bis endlich dieses Volk solche,zur Bequemlichkeit erforderliche, Waare selbst machen
A 4 lernet,