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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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15
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und dem Nutzen der Manns. u. Fabriken. 15

Ein Land, das nur Ackerbau und Viehzucht hat, erfor-dert eine sehr mäßige Anzahl Hände, um die Oberflächeder Erden zu diesen Endzwecken zu bearbeiten. Manmag sich die Eintheilung des Eigenthums in einem sol-chen Lande vorstellen, wie man immer will; so könnenhöchstens nur eben so viel Eigenthümer der Ländereyen,Befehlshaber über diese arbeitsamen Hände, Soldatenzu ihrer Vertheidigung und andere Bediente der ober-sten Gewalt vorhanden seyn, als Leute zum Ackerbauund der Viehzucht darinnen befindlich sind. Alles,was man annehmen kann, ist, daß noch eben so vielHandwerker als ein dritter Theil der Einwohner stattfinden können, welche die unumgänglichen Nothwendig-keiten des Lebens vor die vorhergehenden zwey DrittelEinwohner verfertigen. Da man nun die Hände be-rechnen kann, die zu Bearbeitung einer gewissen Ober-stäche der Erden erfordert werden; so werden die Ein-wohner eines solchen Landes allemal sehr mäßig seyn.Es wird einem solchen Lande nichts helfen, wenn sichseine Einwohner fruchtbar bezeugen. Da die übrigeAnzahl der Menschen keine Beschafftigung und Unter-halt finden können; so werden sie genöthiget werdenaus ihrem Vaterlands auszugehen und anderwärtsihre Nahrung zu suchen.

Man siehet auch leicht, daß es zu Vermehrung Frucht-der Einwohner wenig beytragt, der Boden des Landes Adens KMmag fruchtbar seyn, oder nicht. Ist der Boden des ohne Man«-Landes fruchtbar und das Land hat Ausfuhre seines A^ikc-

Getrai- r«"g nichts.