sr l. Mschmll, von der Nochrvendigkeit
Das ist das Bild von den meisten katholischen Staa-ten ch Teutschland; und es ist nicht zu läugnen, daßdieses ein sehe betrübtes Bild ist. Eine solche Beschaf-fenheit hat in alle weise Maaßregeln der Regierungund in die Stärke des Staats einen sehr nachteiligenEinfluß; und vcrhintert alles Gute, was die obersteGewalt zu veranstalten in Begriff ist,
Ohne Ma- 5>b ich zwar glaube, daß die Manufakturen unduttd^abn' Fabriken die erste und vorzüglichste Aufmerksamkeit derRegierung noch vor den auswärtigen Commcrcien ver-denke Cem- dienen, davon die Gründe in der vorhergehenden Aus-Ssttsiridcn. sührung vor Augen liegen; so ist doch nicht zu läugnen,daß dieCvmmercicn von überaus großen Nutzen vorden Staat flnd. Allein es ist gar nicht möglich zublühenden und daurrhaftigen auswärtigen Eommcrcienzu gelangen, wenn nicht blühende Manufakturen undFabriken den Grund darzu abgeben. Diese Wahrheitist so wichtig, daß ich sie ausführlich erörtern muß.
Es stiebt stsch habe in meiner Staatöwirthschaft in denarlm^dc«^ Grundsätzen der Policey und in andern meinen Schrif-Hmikels'^" gezeiack, daß es eigentlich drey Hauptämter derEommereien giebt. Die erste ist, wenn man auävar-(ige Waaren zum Verbrauch im Lande kommen läßtund davor Geld außer Landes sendet. Die andere Artist, wenn man ausländische Waaren abholet, um sol-che wieder an andre Nationen zu verhandeln; un)die
dritte