mit der Versass, und Beschaff, des Staats. 47
lassen. Die Freyheit ist die Seele der Commercien;und der Staat thut alles, was er zu Beförderung der-selben thun kann, wenn er diese Freyheit, in so weitsie vernünftig ist und dem wahren Besten des Staatskeinen Nachtheil verursachet, gestattet und ihnen keineHinterniße iin Weg leget. DieAufnahme der Conr.mercien kommt nicht sowohl auf Beförderungsmittel,als aus Wegräumung der Hinternisse an.
Insonderheit aber muß sich der Staat sehr hüten, Man mußdaß er die Manufacturen und Fabriken nicht mit dem Aturen^Nachtheile der Commercien unterstützet. Dieses ist AAmWein sehr falsches Unterstützungsmittel. Da beyde derCommer-Nahrungsgeschäfte so genau mit einander verbundensind; so können die Commercien keinen Nachtheil lei-den, daß er nicht auf die Manufacturen und Fabrikenzurückfällt. Unterdessen habe ich in gar vielen Staa-ten wahrgenommen,' daß man wirklich die Manufa-cturen und Fabriken mit dem Schaden der KaufMan-schaft unterstützet. Ich muß demnach hiervon etwasausführlicher handeln.
Seitdem man inTeukschland und in verschiedenen Kbandern Staaten die Manufakturen und Fabriken zu bieManufa-gründen gesucht hat; so haben die Kaufleute fast allent-halben das Vorurtheil wider sich erreget, daß sie die chen.Aufnahme der Manufacturen und Fabriken zu Hinternsuchen; und ich habe bereits in meiner StaakSwirth.
Haft