der Manufacturen und Fabriken, roz
viel eifriger angelegen seyn laßen werden, wenn ihr eig-ner Vortheil mit der Aufnahme des Werkes verbundenist. Es ist billig, daß dem Directeur vor seine Wis-senschaft ein Antheil an der Gesellschaft zugestandenwerde, wenn er auch seinen Antheil der Kosten zu An«legung des Werkes nicht hcrzuschießen im Stande ist.Kann er aber seinen Antheil der Kosten gleich andernMitgliedern tragen; so kann man ihm willig zwey An«theile zugestehen. Es wird solches, wenn er ein ge-schickter und fleißiger Mann ist, dem Werke desto vor-theilhaftiger seyn. Man muß es zugleich der Gesell-schaft überlaßen, sich wegen eines gewissen Gehaltesvor die Direktion mit ihm zu vergleichen, weil die Pen-sion des Staats nur ein Zuschuß und Anreizung ist,im Lande zu bleiben. Damit aber die Gesellschaft destoeher die Unternehmung wage: so ist die beste Art derUnterstützung, welche der Staat einer solchen Gesell-schaft in Ansehung des grossem Aufwandes, den solcheneuanzulegende Werke obgedachter maaßen erfordern,wohl diese, daß die Regierung sich verbindlich macht,die ersten 6 Jahre über einen gewissen Zuschuß jährlichzu der Fabrike zu reichen. Dieser Zuschuß wird ambesten nach der Menge der Waaren eingerichtet, wel,che jährlich verfertiget werden. Denn sonst könnte dieGesellschaft diesen Zuschuß jährlich ziehen, ohne daß siedie Fabrike in rechten Gang und Aufnahme brachte.Es ist billig, daß die Regierung denjenigen Theil desArbeitslohnes tragt, den die Gesellschaft mehr aufwen-den muß, indem diese Arbeit noch ganz neu und un-gewohnt im Lande ist, um das Volk darzu anzureizen
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