der Manufakturen und Fabriken. 105
deneFabriken haben diestRegel mit guten Nuhen be-folget ; und man hat eben dieses bey einer Cammertuch-fabrike in Schleswig beobachtet, die überhaupt mitgroßer- Klugheit eingerichtet ist und die sehr viel ver-spricht.
Nachdem wir die Art und Weise vorgetragen ha Auf was Artben, wie die Regierung die Gesellschaften am besten un, Makwf'mu,terstützen kann, die Fabriken anlegen; so kommen wir undnunmehro auf die Unterstützung der einzeln Manufa- von der Re,ckuriers und Meister bey denen Seiden-Wollen undA^'A^Leinenmanufacturen, als bey welchen wir die Gesell- tmd.schafccn, als Entreprenneurö derselben, nicht vor dienlicherachtet haben. Da hier das Hauptaugenmerk der Re-gierung dahin gerichtet seyn muß, diese Leute in denStand zu setzen, daß sie sich selbst verlegen können;so ist das erste, was sie hierinnen thun kann, daß siedieselben mit Stühlen und Handwerkszeuge zu Ausü-bung ihrer Manufacturarbeit versiehet. Wenn man vor-aussetzet, daß unter den zo geschickten fremden Arbeitern,welche die Regierung vermöge der auszuzahlenden Rei-sekosten jährlich in das Land ziehet, zoScidcn-Wollen-tind Leinenarbeiter sind; und wenn man annimmt, daßeinSruhl- undHandwerksgerathevoreinenArbeiter, ei-ncn in das andre gerechnet, 50 rthlr kostet; so wird sienur den zwanzigstenTheil von der jährlich ausgeworfnenSumme nöthig haben,um diese ^oArbeicer damit zu ver.sehen. Es wird rathsam seyn,daß man ihnen nur dicHcls-te der Summe schenket, was der Stuhl und das Hand«
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