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bey Anlegung der Manuf. «.Fabriken.
faltiges hie, innen überlisten undibcvortheilen. ?llleines kann niemals in Ernst verlangen, daß das anderefeinen Vortheil ausgeben und den steinigen befördernsoll. Dieses würde eine unbillige und wunderlicheForderung seyn. Wir haben hiervon schon oben indem Hauptsiücke von den Beförderungömittsln derCommercien etwas erwähnet.
Eine der größten Hindernisse ist es, wenn wir in Wem, unsfremden Materialien arbeiten und die Ausländer hak-tcn uns dieselben vor, indem sie ein allgemeines Vcr knick,mboth der Ausfuhre derselben ergehen laßen. Diese Hinderniß ist in der That sehr groß, wenn wir diese Marterialien nur bey einem einzigen Volke erlangen konrneu, so daß dieses Volk das Monvxolium damit hak.
Sie kann nicht altem eine anfangende Manufakturrückgängig machen, sondern diese Ursache kann bereitsgegründete lind blühende Manufakturen wieder ver-Nichten. Als die Königinn Elisabeth die Ausführe derWolle aus Engelland gänzlich verboth; so brachte siedadurch denen blühenden niederländischen Manufactu.ren, die lediglich auö dieser Wolle gearbeitet wurden,brn härtesten Stoß und fast den gänzlichen Umsturzbey. Die meisten ManusacturierS wurden dadurchgenöthiget die Niederlande zu verlaßen und sich in En-gelland niederzulassen. Allein ein Volk, das sich indieser Beschaffenheit befindet, daß es nur von einemeinzigen Volke seine Materialien erlangen kann, thutniemals wohl, wenn es diese Art der ManufakturenO » anfangt»