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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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118
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DaS Ma-terial ver-ursachet al-so bey Ein-führungdieser Ma-nufakturengar keineSchwK-rigkeit.

«8 n. Abtheilung, m. Abschnitt.

Italien; aus Griechenland hingegen wird sie zu Landein vielen hundert Wagen nach Wien, und, in Mangeldes Absatzes, nach Nürnberg, Augspurg und weiter indaö Reich gcschaffet. Die griechischen Kaufleute,darunter insonderheit einer, Namens Augustini, ausMaccdonien einen sehr großen Handel damit treibt,der öfters hundert Wagen auf einmal bringet, pflegenin Tsutschland nach Absah der Baumwolle ihre Pferdsund Wagen zu verkaufen, und ihre Knechte zu Fußnach Griechenland zurück gehen zu lassen *).

Diejenigen also, welche Baiimtvollenmanusacku-rcn in ihren Landen anlegen wollen, haben gar nichtzu befürchten, daß es ihnen an dem dazu nöthigenMaterial fehlen wird. Sie ist in den Commercienin so großer Menge zu haben, daß es eher an Absatzals an Baumwolle gefehlet hat. Ihr Preis ist auchso mäßig, daß er bey weitem noch nicht an den Preisunsrer Landwolle von Schaafen steiget. Das Pfund

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*) Die Franzosen sagen, nächst der Baumwolle aus Ost-indien , sey die aus Brasilien, und nächst dieftr die ausSt, Domingue die beste. Die macedonische Baumwollekommt häufig auf die leipziger Messe, und die obersäch-sischen Manufacturen verarbeiten diese vornehmlich. ZnNiedersachsen hingegen wird wohl am meisten smyrnischeverbraucht. Jene ist etwas wohlfeiler, aber sie ist auchunresner, und weil sie in kleinen mit Bast umwundenenBallen kommt, so leidet sie beym Krämpeln so viel Ver-lust, daß sie dadurch der smyrnische» im Preise gleichkommt. In den amsterdammer Preis > Verzeichnissenwerden folgende Art-n angegeben: Baumwollx vo» Aere.Aleppo, Cypern, Salonica, Smyrna, von Barbados,Hyadgloupe, Euracqo, Berbiee.